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Institut für Rechtsfragen der Freien und Open Source Software

Microsoft

Neue Gruppenfreistellung für Lizenzvereinbarungen / Microsoft unterstellt Software Open-Source-Lizenz

Von RA Olaf Koglin
 
Die Europäische Kommission hat im Rahmen der zum 01.05.2004 in Kraft tretenden Kartellrechtsreform eine neue Gruppenfreistellung erlassen, die Lizenzvereinbarungen in den Bereichen des Patent-, Know-how- und Softwareschutzes deutlich stärker als bisher zulässt. Unabhängig davon hat Microsoft erstmals ein Softwareprojekt unter eine "echte", d.h. OSI-zertifizierte, Open-Source-Lizenz gestellt. » Weiter

Windows - Open Source wider Willen?

Von RA Olaf Koglin
 
Letzte Woche wurde bekannt, dass der Quellcode von Microsofts Betriebssystemen Windows NT 4 und Windows 2000 im Internet verfügbar sind. Microsoft bestätigte kurz darauf in einer Pressemitteilung, dass es sich dabei tatsächlich um den originalen Quellcode handelt, im Internet jedoch nicht der vollständige Code erhältlich ist. Das Redmonder Unternehmen führte aus, dass dies für Anwender bislang keine bekannten Auswirkungen habe und man eng mit dem FBI zusammenarbeite, um die Quelle des Quellcodes zu finden.

Die Spur führte über Unix/Linux-typische "core dump"-files schnell zu Mainsoft, einem Spezialisten für Unix-Portierungen. Der langjährige Microsoft-Partner hatte seit 2000 Unix-Portierungen des Internet Explorers und des Windows Media Players angefertigt (vgl. eweek vom 13.02.2004). Auf welchem Weg der drei bzw. ein halbes Jahr alte Code von dort in das Internet kam, ist allerdings noch unklar. » Weiter

Microsoft-Gutachten über Microsoft und Open Source Software

Von RA Olaf Koglin
 
Microsoft hat im Dezember die Ergebnisse zweier volkswirtschaftlicher Studien veröffentlicht, die das Muenster Institute for Computational Economics (MICE) der Universität Münster im Auftrag des Redmonder Softwareunternehmens erstellt hat. Die von Microsoft bezahlten Studien kommen zu dem Ergebnis, dass Microsoft gut für die deutsche Wirtschaft ist, Open Source Software hingegen volkswirtschaftlich wenig Sinn macht. Nach der im Auftrag des Verbandes der Softwareindustrie Deutschlands erstellten Studie über Rechtsfragen von Open Source Software (siehe hierzu die Nachricht der Woche vom 04.07.2003) setzt sich damit die Reihe von industriegesponsorten Universitätsgutachten fort. » Weiter

Microsoft verhindert WIPO-Konferenz zu Open Source Software

Von RA Olaf Koglin
 
Nach einem Bericht der Washington Post hat Microsoft durch energische Lobby-Arbeit die WIPO davon abgehalten, eine Konferenz zu Freier Software zu veranstalten. » Weiter

Frankfurt an M., München an L.

Von RA Olaf Koglin
 
In den letzten Wochen fielen in zwei deutschen Großstädten die Entscheidungen, welche Betriebssysteme in Zukunft benutzt werden: Frankfurt am Main ging an Microsoft, München an Linux. » Weiter

Microsoft stellt Fragen zur GPL

Von Olaf Koglin

"Einige Fragen zur GNU General Public License (GPL), die sich jedes Unternehmen stellen sollte" - so lautet der Titel eines Word-Dokuments, das Microsoft anlässlich seiner Shared-Source-Lizenzierung herausgegeben hat. Im Stil einer FAQ stellen die Redmonder 24 Fragen zur GPL und zur LGPL. Im Gegensatz zu einer FAQ werden jedoch kaum konkrete Antworten gegeben. Die Antworttexte sollen eher Unsicherheit über die Rechtslage und Sorge vor den ungewissen Folgen der Nutzung von Open-Source-Software vermitteln. So sind die Antworten meist Ansammlungen vager Begriffe wie "möglicherweise" und von Konjunktiven. Trotz aller Unkonkretheiten ist sich Microsoft aber sicher, dass die Folgen - unter welchen Umständen sie auch immer eintreten mögen - "sehr riskant" sein und "dramatische Auswirkungen" haben können. » Weiter

200.000 $ Prämie für GNU/Linux auf der Xbox

Von Olaf Koglin
 
Das auf sourceforge gehostete Xbox Linux Project hat eine in dieser Höhe einmalige Belohnung für Linux-Entwickler ausgelobt: Wer bis Ende dieses Jahres GNU/Linux auf Microsofts Xbox implementiert, erhält 200.000 $. Die genauen Anforderungen werden auf einer "Award and Development Roadmap" zusammengefasst. Danach gibt es auch Teilbeträge ab 10.000 $ für das erfolgreiche Bearbeiten einzelner Aufgaben. » Weiter

"Beweis erbracht :-)": Microsoft ist besser als Open Source

Von Carsten Schulz
 
Microsoft Produkte sind Freier Software nicht nur hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit, sondern auch in Bezug auf Sicherheit, Benutzerfreundlichkeit, Skalierbarkeit und Administrationsaufwand deutlich überlegen. » Weiter

Anmerkungen zum U.S.-kartellrechtlichen Verfahren gegen Microsoft

Von Carsten Schulz

In seinem Essay zum Vergleich in dem Kartellrechtsstreit zwischen dem U.S.-amerikanischen Justizministerium und Microsoft kommt der Journalist Joe Barr zu einer wenig schmeichelhaften Schlussfolgerung: Hätte er selbst die Anwälte losgeschickt, um mit Microsoft einen Vergleich zu schließen, und sie wären mit diesem Ergebnis zurückgekommen, hätte er sie nicht nur gefeuert... (den Rest mag der interessierte Leser im Originalartikel weiterlesen). » Weiter

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