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Institute for Legal Questions on Free and Open Source Software

Linux

Französische Gendarmerie spart durch Umstellung auf Open Source Software

von Dipl.-Jur. Dennis Jansen, LL.M. (Berkeley)

Durch die Nutzung von Open Source Software (OSS) für die Desktop-Oberfläche hat die französische Gendarmerie ihre gesamten IT-Managementkosten um 40 % reduziert. Davon entfallen 2 Millionen Euro jährlich auf Lizenzkosten. Die reduzierten Lizenzkosten seien nur der geringste Teil der Kosteneinsparungen, so Bürgermeister Stéphane Dumond. Viel wichtiger sei, dass die Anzahl der nötigen örtlichen Wartungseingriffe stark reduziert werden konnte. » Weiter

Patentklage gegen Google in erster Instanz erfolgreich

Von: Benjamin Roger
 
Ein texanisches Gericht hat Google zur Zahlung von 5 Millionen Dollar Schadensersatz verurteilt, weil Teile des von Google eingesetzten Linux-Kernels Patente der Firma Bedrock verletzen sollen. Das Urteil, gegen das wohl Berufung eingelegt werden wird, zeigt einmal mehr die Bedrohung, die von Softwarepatenten ausgehen kann, zumal wenn sie von Firmen gehalten werden, die selbst keine Software vertreiben.
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GPL-Verletzung durch Android-Code?

von: Stefan Labesius

 

Android entwickelt sich zu einem fruchtbaren Boden für juristische Auseinandersetzungen. Erst vor einigen Tagen hat Microsoft bekannt gegeben, dass wegen möglicher Patentverletzungen bei der Implementierungen von Technologien in  dem Mobilgerätebetriebssystem gerichtliche Schritte eingeleitet werden. Aber auch mögliche Verstöße gegen die GPL durch das unter der Federführung von Google entwickelte Betriebssystem wurden jüngst vorgebracht.

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SCO vers. Novell: Jury entscheidet zugunsten von Novell

 von: Dr. Till Kreutzer
 
Im Rechtsstreit zwischen Novell und der SCO Group ist eine weitere Entscheidung ergangen, die für Freie Software einen großen Gewinn bedeutet. Die mit der Frage, wem die Copyrights am Unix-Code gehören, befasste Jury eines Geschworenengerichts in Salt Lake City entschied einstimmig zugunsten von Novell (wie Groklaw berichtete). Damit dürfte die Gefahr für Linux-Anwender, von SCO wegen Copyright-Verletzungen angegriffen zu werden, gebannt sein. » Weiter

Microsofts Patentklage gegen TomTom sorgt für Unruhe

Von Prof. Dr. Axel Metzger
Die am vergangenen Mittwoch vor dem Bundesgericht in Seattle erhobene Klage Microsofts gegen den Navigationsgerätehersteller TomTom sorgt für Unruhe in der freien Softwarewelt. Der Grund: drei der acht streitgegenständlichen Patente betreffen Linux-Module, die in TomToms Autonavigationsgeräten implementiert sind. Zwar versichern die Vertreter von Microsoft, es handele sich um eine normale Patentstreitigkeit und es gehe nicht allgemein um Linux, sondern nur um die spezifische Verwendung in den Navigationsgeräten. Betrachtet man die betroffenen Patente genauer, so liegen Zweifel an dieser Darstellung nahe. Hintergrund: Besondere Sorge löst die Durchsetzung der US Patente 5,579,517 und 5,758,352 aus, bei denen es sich nicht um spezifische Technologien aus dem Bereich Navigation handelt, sondern um zwei der gefürchteten weiten US-Verfahrenspatente aus dem Bereich der allgemeinen Softwaretechnik. Im Kern betrifft die geschützte Technologie die Kompatibilität verschiedener Dateinamensysteme. Sie ist weit verbreitet als Teil von Microsofts FAT32 Dateisystem. Die nun in den TomTom-Geräten beanstandeten Linux-Module, welche das Microsoft FAT32 Dateisystem unterstützen, finden laut arstechnica auch in Produkten anderer namhafter Unternehmen Verwendung, etwa in Amazons Kindle, Googles Android Plattform und Nokias Maemo Plattform. Auch wenn es Microsoft im Fall TomTom nur um das spezifische Technologiefeld der Navigationsgeräte geht, so könnte der Prozess doch Modellcharakter für Verfahren gegen andere Unternehmen und in anderen Branchen haben. Es steht zu erwarten, dass der weitere Gang des Verfahrens noch für einiges Aufsehen sorgen wird. » Weiter

Mozilla zieht EULA unter Linux zurück

Von Benjamin Roger
 
Die Mozilla Foundation hat angekündigt, auf ein "End User License Agreement" (EULA) unter Linux zu verzichten. Ein solches EULA, welches der Nutzer bei der Installation oder beim ersten Starten der Software bestätigen muss, wird häufig verwendet, um die Nutzungsrechte (weiter) einzuschränken. Vornehmlich aus diesem Grund war die Entscheidung von Mozilla, EULAs auch bei den Linux-Versionen einzusetzen, bei den Distributoren auf heftige Kritik gestoßen. Rechtlich ist ohnehin sehr zweifelhaft, ob solche nachträglich gestellten Vertragsbedingungen wirksam werden. » Weiter

Start der Österreichischen Linuxwochen

Von Dr. Julia Küng
 
Morgen, am 08.05.2007, findet in Salzburg der Auftakt zu den österreichischen Linuxwochen statt. Bis zum 22. Juli 2007 ist die „österreichische Open Source Roadshow“ auf Tour im Burgenland (Eisenstadt 11.05.-12.05.), in der Steiermark (Graz 19.05.), in Niederösterreich (Krems 25.05.), Wien (Wien 31.05. bis 02.06.) und in Oberösterreich (Pettenbach 16.07. bis 22.07.). Vorträge, Podiumsdiskussionen und Workshops bieten Information sowohl für Einsteiger als auch für Experten und das Programm verrät, dass nicht nur die sehr reizvollen Städte dafür sprechen, bei den Österreichischen Linuxwochen live dabeizusein. » Weiter

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