try another color:
try another fontsize: 60% 70% 80% 90%
Institute for Legal Questions on Free and Open Source Software

Projekte

COfundOS – Finanzierung und Realisierung von Open Source-Projekten

Von Dr. Julia Küng
 
Vor rund einer Woche hat die Forschungsgruppe Agile Knowledge Engineering and Semantic Web der Abteilung Betriebliche Informationssysteme am Institut für Informatik der Universität Leipzig das Projekt COfundOS gestartet. COfundOS ist eine Internetplattform, deren Zweck es ist, die Realisierung von Open Source-Projekten nach folgendem Konzept zu fördern:

Software-Interessenten veröffentlichen auf der COfundOS-Website, für welche Software sie einen Entwickler suchen, wobei sie die Software so genau wie möglich beschreiben. Anschließend haben andere Website-Besucher die Möglichkeit, weitere Anforderungen an die jeweilige Software zu definieren oder Kommentare dazu zu posten. Sind die Anforderungen an die Software festgelegt, kann jeder, der sich für eine derartige Software interessieren würde, eine von ihm gewählte Geldsumme bieten, welche er für deren Entwicklung zu bezahlen bereit wäre. Dann ist es an den Software-Entwicklern, die grundsätzlich bereit wären, dieses Projekt auszuführen, ihr Angebot mit allen Konditionen - insbesondere Entwicklungsdauer und Entwicklungspreis - bekannt zu geben. Sobald die von den Interessenten gesamt gebotene Summe die Höhe des Preises erreicht, welchen der erstanbietende Software-Entwickler verlangt, ergeht ein allgemeiner Aufruf an andere Software-Entwickler, binnen drei Wochen ebenfalls ein Angebot abzugeben.

Nach Ablauf dieser drei Wochen ist es an den für das konkrete Projekt mitbietenden Personen abzustimmen, welcher Software-Entwickler den Zuschlag erhalten soll. Die Stimmen der Bieter werden nach der Höhe der von ihnen gebotenen Beträge gewichtet. Ob der Entwickler dann nach Fertigstellung seiner Leistung tatsächlich für diese entlohnt wird, hängt jedoch ebenfalls von den Bietern ab: Die volle gebotene Summe erhält der Entwickler nämlich nur, wenn die Mehrheit der Bieter der Ansicht ist, dass alle Projektanforderungen erfüllt wurden. Entscheidet die Mehrheit, dass diese nur teilweise erfüllt wurden, erhält der Entwickler eine Nachfrist, binnen derer er die Verbesserungen vorzunehmen hat. Ist die überwiegende Zahl der Bieter der Meinung, dass die Projektanforderungen gar nicht erfüllt wurden, erhält der Entwickler auch kein Entgelt.

COfundOS ist nicht auf Software beschränkt (wenngleich die Betreiber damit rechnen, dass diese die Mehrzahl der Projekte ausmachen werden) und die Projekte können frei definiert werden. Einzige Bedingung ist, dass alle über COfundOS zustande gekommenen Projekte unter eine Lizenz gestellt werden, welche von der Open Source Initiative als Open Source Lizenz anerkannt wurde. Innerhalb der ersten Woche des Bestehens von COfundOS wurden 46 Projekte gepostet, für welche ca 100 Gebote im Gesamtwert von ca € 3.700,00 abgegeben wurden. » Weiter

UserGroup zur grenzüberschreitenden Open-Source-Zusammenarbeit in der Verwaltung

Von Dr. Carsten Schulz
 
Im Rahmen des vom EU-Projekt IDABC (Interoperable Delivery of European eGovernment Services to public Administrations, Businesses and Citizens) veranstalteten "OSS Event 2007" in Badajoz (Spanien) wurde am vergangenen Wochenende eine UserGroup zur grenzüberschreitenden Open-Source-Zusammenarbeit in der Verwaltung gegründet. Es beteiligen sich zunächst Verwaltungsmitarbeiter aus sieben europäischen Staaten. » Weiter

Faster, better, cheaper?

Von Carsten Schulz
 
Das "Institute for Software Research" an der University of California, Irvine, beschäftigt sich in einem Forschungsschwerpunkt mit den Verfahren, Abläufen und den Gemeinschaftsbeziehungen im Rahmen der Open Source Softwareentwicklung. Die Untersuchung, die von der National Science Foundation (NSF) gefördert wird, ist dabei in einzelne Projekte untergliedert: » Weiter

USA: The Public Sector Open Source Project

Von Carsten Schulz
 
Der Staat Massachusetts und das Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben gemeinsam unter der Bezeichnung "Public Sector Open Source Project" eine Initiative zur gegenseitigen Offenlegung und zum Austausch verwaltungseigener Software zwischen verschiedenen Verwaltungsträgern ins Leben gerufen. Das Public Sector Open Source Project soll dabei eine Organisationsstruktur zur Verfügung stellen und die Abwicklung entsprechender Transaktionen erleichtern helfen. Erstes größeres Vorhaben ist eine Tagung am 9. Dezember 2003 zu der Vertreter verschiedener Verwaltungsträger eingeladen sind, um sich über die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Stellen informieren und austauschen zu können. » Weiter

UVM - die Vierte

Von Dr. Axel Metzger
 
Das Kompetentnetzwerks Universitätsverbund NRW (UVM) hat nunmehr das vierte Lizenzmodul seines Open Content-Programms vorgestellt - die Lizenz für die nichtkommerzielle Nutzung von Inhalten an Schulen und Hochschulen. Die neue Lizenz basiert im Wesentlichen auf der in Zusammenarbeit mit dem ifrOSS entwickelten Lizenz für Freie Inhalte, gestattet aber die Nutzung des Werkes nur "zum Zwecke der Forschung und Lehre an Schulen und Hochschulen in nichtkommerzieller Form". » Weiter

Frei ab 18 Jahre

(Linux-Magazin 11/2000, S. 52), Thema: Rechtsfragen bei Teilnahme von Minderjährigen an GPL-Projekten

Syndicate content