try another color:
try another fontsize: 60% 70% 80% 90%
Institute for Legal Questions on Free and Open Source Software

Literatur

ifrOSS-Aufsatz über Open Content als Open Content

Von Dr. Till Jaeger

In Heft 7 der juristischen Fachzeitschrift MultiMedia und Recht (MMR) ist der von den ifrOSS-Mitgliedern Axel Metzger und Till Jaeger verfasste Artikel "Open Content-Lizenzen nach deutschem Recht" veröffentlicht worden. Diese Veröffentlichung ist nicht nur die erste Fachpublikation zu den rechtlichen Fragestellungen, die sich aus der Übertragung des Modells der Freien Software bzw. Open Source Software auf andere Werkgattungen ergeben, sondern auch selbst unter einer Open Content-Lizenz frei nutzbar. "Open Content-Lizenzen nach deutschem Recht" wurde von dem juristischen Fachverlag C.H. Beck unter der Lizenz für Freie Inhalte lizenziert (vgl. Nachricht der Woche vom 02.06.2003). Die Lizenz ist nach dem Modell einer Copyleft-Lizenz gestaltet und erlaubt in einem sehr weiten Umfang Nutzungen des Werkes. Damit kann jedermann diesen Aufsatz auf seiner Internetseite zugänglich machen, verändern und in Papierform verbreiten, sofern er die Verpflichtungen aus der Lizenz einhält. Dazu gehört es, Veränderungen ebenfalls nur unter die Lizenz für Freie Inhalte zu nutzen und einen geänderten Titel zu verwenden, die Urhebervermerke beizubehalten und die Nutzung von keinen zusätzlichen Verpflichtungen abhängig zu machen als diejenigen, die in der Lizenz genannt sind.

Der Artikel enthält eine Einführung in das Thema "Open Content" und versucht eine erste Defintion zu entwickeln. Anschließend werden einige Anwendungsbeispiele und die bislang bestehenden Lizenzen vorgestellt. Die rechtliche Bewertung beschreibt zunächst das urheberrechtliche Modell, um dann den Vertragsschluss zu erläutern und die Verpflichtungen der Nutzer. Schließlich finden sich noch Ausführungen zur Durchsetzbarkeit von Open Content-Lizenzen. » Weiter

Aufsatz zu juristischen Risiken von Open Source Software

Von RA Olaf Koglin
 
Thies Deike, der bereits kürzlich einen Aufsatz zu Open Source Software in der Fachzeitschrift "Computer und Recht" geschrieben hat, hat - nun zusammen mit Ulrich Wuermeling - einen weiteren Aufsatz verfasst. Unter der Überschrift "Open Source Software - Eine juristische Risikoanalyse" gehen die Autoren auf Unklarheiten bei der Auslegung der GPL und auf weitere Risiken ein. Andere Lizenzen als die GPL und die LPGL werden nicht in die Analyse einbezogen. Auch wird nicht verglichen, wie groß das entsprechende Risiko bei proprietärer Software ist. » Weiter

Dissertation zu Open Source Software erschienen

Von Dr. Till Jaeger

Im VVF Verlag ist jüngst die Dissertation von Thomas Schiffner "Open Source Software - Freie Software im deutschen Urheber- und Verlagsrecht" erschienen. Das Werk bietet auf 269 Seiten einen umfassenden Überblick zu urheber- und vertragsrechtlichen Rechtsfragen Freier Software. » Weiter

Aufsatz über Open Source Software in der Zeitschrift "Computer und Recht"

Von RA Olaf Koglin

In der Januar-Ausgabe der juristischen Fachzeitschrift "Computer und Recht", S. 9-18, wurde ein Aufsatz von Rechtsanwalt Thies Deike mit dem Titel "Open-Source-Software: IPR-Fragen und Einordnung ins deutsche Rechtssystem" veröffentlicht, den wir hier für Sie zusammenfassen. » Weiter

Open Content: U.S.-Verlag Prentice Hall veröffentlicht Bücher unter Open Publication License

Von Axel Metzger
 
Nach einem Bericht von Urheberrecht.org wird der U.S.-Verlag Prentice Hall noch in diesem Jahr sechs Bücher unter der Open Publication License (OPL) veröffentlichen. Prentice Hall ist einer der größten U.S.-Verlage in den Bereichen Wissenschaft und Schulbuch. Laut Urheberrecht.org begründet Prentice Hall diesen Schritt damit, dass man zahlreiche Bücher an die "Open Source"-Gemeinschaft verkaufe, deshalb sei es nur natürlich, dass man zu dieser Gemeinschaft auch beitragen wolle. Zudem erhoffe sich der Verlag durch die Verbreitung der elektronischen Version bessere Verkaufszahlen bei der gedruckten Fassung. Der Verlag O'Reilly verfolgt bereits seit mehreren Jahren erfolgreich eine entsprechende Lizenzstrategie auf Grundlage der OPL. » Weiter

Open Source Software in der rechtsberatenden Praxis

Von Carsten Schulz
 
Mit der steigenden Verbreitung von Open Source Software stieg das rechtswissenschaftliche und rechtspolitische Interesse an diesem Softwareentwicklungs- und Softwarevermarktungsmodell in den letzten Jahren erheblich. Zugleich erhöht sich nach wie vor - vor allem aufgrund des wachsenden Engagements von Handel und Industrie - der Bedarf an Beratung durch fachlich kompetente Anwälte beständig. Einen ersten "Einstieg" in die wesentlichen Probleme des Open Source Lizenzmodells bietet hier ein Artikel von Dr. Malte Grützmacher in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "IT-Rechtsberater. Informationsdienst für die EDV-, Multimedia-und TK-rechtliche Beratungspraxis" (ITRB). » Weiter

Handbuch zu den rechtlichen Rahmenbedingungen der Freien Software erschienen

Von Carsten Schulz
 
Das Buch "Open Source Software - Rechtliche Rahmenbedingungen der Freien Software" von Dr. Till Jaeger und Dr. Axel Metzger ist im C.H.Beck-Verlag erschienen (ISBN 3-406-48402-6). Es umfasst 228 Seiten und kostet EUR 39.50. Das Werk stellt die historische Entwicklung des Konzepts Freier Software und dessen wirtschaftliche Bedeutung dar. Es behandelt die wesentlichen rechtlichen Probleme, die sich bei der Nutzung Freier Software ergeben. Umfassend werden die urheber-, patent- und markenrechtlichenrechtlichen sowie die allgemeinen zivilrechtlichen Rahmenbedingungen erläutert und in ihren praktischen Auswirkungen verständlich beschrieben. Darüber hinaus werden Fragen des internationalen Rechts ebenso untersucht wie die neuere rechtspolitische Entwicklung. » Weiter

Syndicate content