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Institute for Legal Questions on Free and Open Source Software

LGPL

Mozilla schließt Relizenzierung unter MPL, GPL und LGPL ab

Von Dr. Axel Metzger
 
Die Mozilla Foundation hat die Relizenzierung aller under ihrer Ägide entwickelten Programme, insbesondere Firefox, Thunderbird, Seamonkey and Camino, abgeschlossen. Wie Mozilla-Mitarbeiter Gervase Markham berichtet, ist der Code aller Programme nunmehr wahlweise nach den Bedingungen der Mozilla Public License, der GNU General Public License oder der GNU Lesser General Public License erhältlich. Für die Nutzer ergeben sich dadurch erweiterte Nutzungsmöglichkeiten. » Weiter

Debakel für Sony-BMG: Kopierschutz verletzt Privatsphäre und LGPL

Von Dr. Axel Metzger
 
Zwei Eigentore im selben Spiel sind selten, aber sie kommen vor. Als wäre es nicht schon schlimm genug, dass Sony-BMG ca. 5 Millionen CDs verkauft hat, deren Kopierschutzsystem mit einem Rootkit versehen sind, so hat sich nun herausgestellt, das die Software offenbar Code mehrerer freier Programme verwendet, die unter der GPL bzw. der LGPL stehen. Die Bedingungen der Lizenzen wurden dabei nicht eingehalten. Sony-BMG hat mittlerweile den Rückzug angetreten. » Weiter

Sun zieht SISSL zurück

Von Dr. Axel Metzger
 
Sun hat in einer Pressemitteilung vom 02.09.2005 erklärt, die Sun Industry Standard Source License (SISSL) nicht weiter benutzen zu wollen. Sun möchte damit einen Beitrag zur Vereinfachung der Lizenzfragen leisten. Das maßgeblich von Sun betriebene Openoffice.org Projekt, das die Lizenz bisher neben der LGPL benutzt hat, wird die Software künftig nur noch nach den Bedingungen der LGPL lizenzieren. » Weiter

Dreifach-Lizenz für Mozilla 1.7b

Von Dr. Julia Küng
 
Nach mehr als zweijähriger Arbeit ist es der Mozilla Foundation nunmehr gelungen, sämtliche der gesuchten Urheber von Mozilla ausfindig zu machen und die für eine Neulizenzierung von Mozilla in der Version 1.7b fast 450 notwendigen Genehmigungen einzuholen.
In Zukunft soll die Applikation unter der MPL/GPL/LGPL–triple license stehen, was bedeutet, dass jede Person, die diese bearbeitet oder verbreitet, wählen kann, nach welcher dieser drei Lizenzen sie handelt. Bezüglich der übrigen Dateien erachtete die Mozilla Foundation es nicht für erforderlich, deren Urheber um Zustimmung zu ersuchen. Diese standen nämlich zu einem Großteil unter der NPL und mozilla.org hatte seit der Gründung der Mozilla Foundation das Recht von Netscape in V.3 NPL übernommen, NPL-Code unter einer Lizenz seiner Wahl weiterzulizenzieren, was eine Umlizenzierung in die tri-license ermöglicht hat. Einige weitere Dateien standen bereits unter Lizenzen, die mit der GPL und LGPL kompatibel sind.
Es wird daher in Zukunft ebenso möglich sei, Mozilla-Code in Bibliotheken, die der LGPL unterstehen, einzufügen und diese dann unter der LGPL zu verbreiten, wie Mozilla-Code mit GPL-Code zu verbinden und nach den Vorgaben der GPL zu verbreiten. » Weiter

Free Software Foundation: Lizenzquiz für GPL und LGPL

Von Till Jaeger
 
Die Free Software Foundation (FSF) bietet auf ihrer Website ein Lizenzquiz an, mit dem sowohl Juristen als auch Programmierer Ihre Kenntnisse testen können. Dabei zeigt sich, wie eng technische und juristische Fragen ineinander greifen, und dass für schwierige Fragen eine genaue Prüfung der Lizenztexte erforderlich ist. Die neun Fragen bieten verschiedene Antworten an, die zum Teil mehrfach anzukreuzen sind. Dabei werden Fragen aus den Themenkreisen Patentrecht, Kombination von Softwaremodulen, Kompatibilität von Lizenzen und kommerzielle Befugnisse gestellt. Viel Spaß dabei! » Weiter

"Inoffizielle" Übersetzung der GNU LGPL

Von Dr. Axel Metzger
 
Die FSF hat eine Übersetzung der GNU LGPL in die Liste der "inoffiziellen Übersetzungen" ihrer Lizenzen aufgenommen. Die erst jetzt bekannt gewordene Übersetzung stammt aus dem Jahr 2000 und wurde federführend von Peter Gerwinski angefertigt. Dieser zeichnet bereits für die weit verbreitete inoffizielle Übersetzung der GNU GPL verantwortlich. Die Übersetzung wird die Arbeit mit der GNU LGPL erleichtern. » Weiter

Star Office künftig unter verschiedenen Lizenzen erhältlich

Von Dr. Axel Metzger
 
Sun hat nunmehr die Details seiner Lizenzpolitik im Hinblick auf Star Office 6.0 bekannt gegeben. Das von Sun direkt vertriebene Paket Star Office 6.0 wird gegen Zahlung eines zweistelligen Euro-Betrages an Einzelkunden abgegeben. Zugleich ist der Quelltext des Programmpakets nahezu vollständig weiterhin auf der Grundlage freier Lizenzen als OpenOffice 1.0 erhältlich, abzüglich der Komponenten, deren Nutzung Sun seinerseits nur auf der Grundlage proprietärer Lizenzen gestattet ist. OpenOffice wird wahlweise auf der Grundlage der GPL und LGPL sowie auf Grundlage der "Sun Industry Standards Source License" (SISSL) Version 1.1 angeboten. » Weiter

Inoffizielle deutsche Übersetzung der LGPL veröffentlicht

Von Dr. Till Jaeger
 
Die von Harald Martin und Peter Gerwinski im Auftrag der G-N-U GmbH erstellte Übersetzung der GNU Lesser General Public License in die deutsche Sprache wurde jetzt in die Liste der "inoffiziellen Übersetzungen" der Free Software Foundation aufgenommen. Allerdings ist die Übersetzung selbst bereits aus dem Jahr 2000 datiert, war aber großen Teilen der Öffentlichkeit nicht bekannt. Damit steht jetzt eine weitere wichtige Lizenz nach der GNU General Public License in deutscher Sprache zur Verfügung. » Weiter

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