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Institute for Legal Questions on Free and Open Source Software

Creative Commons

Creative Commons errichtet Abteilung zur Harmonisierung von Open Content-Lizenzen im Bildungsbereich

Von Benjamin Roger
 
Creative Commons (CC), einer der Vorreiter der Open Content-Bewegung, hat unlängst die Gründung einer eigenen Abteilung für den Bildungssektor bekannt gegeben, provisorisch "CC Learn" genannt. Eine ihrer Hauptaufgaben wird die Herstellung von Interoperabilität zwischen verschiedenen Open Content-Ressourcen sein, was insbesondere die Beseitigung von Kompatibilitätsproblemen zwischen den unterschiedlichen verwendeten Lizenzen einschließt. Diese können derzeit die Verbindung von verschiedenen Inhalten zu einem neuen - abgeleiteten - Werk verhindern. » Weiter

Version 3 der Creative Commons-Lizenz online

Von Olaf Koglin
 
Creative Commons hat einen Draft der Version 3 ihrer Lizenzen veröffentlicht. Ein Meilenstein ist die Internationalisierung der Lizenzen, die sich in einer Neustrukturierung zwischen der internationalen "Lizenzvorlage" einserseits und den nationalen Anpassungen andererseits verdeutlicht und zudem Anpassungen auf die einzelnen nationalen Rechtssysteme den Weg ebnet. Beim Weg-Ebnen ist es hingegen bei der Frage der Kompatibilität zu ähnlichen Lizenzen geblieben: Hier wurde lediglich ein Verweis auf eine entsprechende Liste eingebettet; die entsprechende Liste ist hingegen noch leer. » Weiter

Creative Commons: Entwürfe neuer Lizenzen veröffentlicht

Von Dr. Carsten Schulz
 
Creative Commons hat unter dem 25. Oktober 2006 Entwürfe einer Version 3.0 der sog. „Attribution-NonCommercial-ShareAlike“ veröffentlicht, wobei sowohl eine bereits auf das US-amerikanische Recht angepasste Version als auch eine generische (noch auf keine bestimmte Rechtsordnung angepasste) Version vorgestellt wurden. » Weiter

ifrOSS' GPL-Kommentar jetzt vollständig unter Creative Commons Lizenz erhältlich

Von Dr. Axel Metzger
 
Der vom ifrOSS herausgegebene Kommentar zur GNU General Public License ist jetzt kostenlos auf der Webseite des O'Reilly Verlags erhältlich. Der Kommentar wurde von Mitgliedern des ifrOSS verfasst und enthält eine vollständige Kommentierung der wichtigsten freien Softwarelizenz auf der Grundlage des deutschen Rechts. Die Texte sind nach den Bestimmungen der Creative Commons Lizenz „Namensnennung-KeineBearbeitung-NichtKommerziell 1.0“ verfügbar und dürfen dementsprechend auch von anderen vertrieben werden. » Weiter

Science Commons geht an den Start

Von Dr. Carsten Schulz
 
Anfang des Jahres hat Creative Commons mit "Science Commons" ein neues Projekt gestartet, das den besonderen Rahmenbedingungen im Wissenschaftssektor Rechnung tragen soll. Creative Commons selbst stellt die momentan weltweit wohl stärkste Organisation im Bereich der Förderung von Open Content Lizenzen und verwandten Lizenzen ("some rights reserved") dar. Mit Science Commons sollen nun sowohl die spezifischen Bedürfnisse der Wissenschaft beim Austausch von Fachbeiträgen, als auch der Austausch von wissenschaftlichen Informationen, Daten, immaterialgüterrechtlich geschützten Innovationen und Know-How untersucht und Lösungen für eine Umsetzung entwickelt werden. » Weiter

Deutsche Fassungen der Creative Commons-Lizenzen veröffentlicht

Von RA Olaf Koglin
 
Auf der Wizards of OS III wurden die offiziellen Versionen der deutschen Creative Commons-Lizenzen präsentiert, die die englischsprachigen und am US-amerikanischen Recht ausgerichteten Original-Lizenzen nicht nur übersetzen, sondern auch die Besonderheiten des nationalen deutschen Rechts berücksichtigen. » Weiter

Deutsche Version der Creative Commons Lizenzen

Von Carsten Schulz
 
Im Rahmen des Programms "icommons" arbeitet Creative Commons gemeinsam mit dem Zentrum für angewandte Rechtswissenschaft/ Institut für Informationsrecht der Universität Karlsruhe (ZAR/IIR) und dem Institut für Rechtsfragen der Freien und Open Source Software (ifrOSS) an einer deutschen Version der Creative Commons Lizenzen. Unter Leitung von Prof. Dr. Thomas Dreier, Ellen Euler und Oliver Meyer vom ZAR/IIR sollen die von Creative Commons herausgegebenen Open Content Lizenzen nicht nur ins Deutsche übersetzt, sondern zugleich auch an die deutsche Rechtsordnung angepasst werden.
Insgesamt kooperiert das unter anderem von Prof. Lawrence Lessig geleitete Creative Commons Projekt momentan mit hochqualifizierten Partnern aus 15 Staaten, um eine Portierung der Lizenzen in die jeweiligen Sprachen und Rechtsordnungen zu erreichen. » Weiter

Creative Commons Public License (CCPL) im Entwurf veröffentlicht

Von Till Jaeger

Das von Lawrence Lessig, James Boyle und anderen gegründete Open Content-Projekt "Creative Commons" hat den Entwurf für einen modular aufgebauten Lizenztext veröffentlicht, der es dem Lizenzgeber erlauben soll, seine Werke der Öffentlichkeit in einem mehr oder weniger weitem Umfang zur Verfügung zu stellen. Dabei werden vier Grundoptionen angeboten, die teilweise kombinierbar sind. Die Basislizenz - "Share Alike" genannt - sieht in Form einer Copyleft-Lizenz vor, dass jedermann das jeweilige Werk vervielfältigen, verbreiten, darbieten und verändern darf, wenn veränderte Versionen ebenfalls wieder unter die CCPL gestellt werden. Davon abweichend schließt die Optionen "No Derivative Works" die Modifikation des unter der CCPL gestellten Werkes aus. Damit wird dem Integritätsinteresse des Urhebers entsprochen. Alternativ oder zusätzlich kann durch die Option "Noncommercial" die kommerzielle Verwertung aus der Lizenz ausgeschlossen werden. Damit wird denjenigen eine Lizenzoption angeboten, die zwar der Öffentlichkeit ihre Werke zur Verfügung stellen wollen, aber eine kommerzielle Ausbeutung verhindern wollen. Die kumulativ verwendbare Option "Attribution" verpflichtet den Lizenznehmer zur Namensnennung des Urhebers. Anders als im kontinentaleuropäischen Urheberrecht ist im US-amerikanischen Copyright kein Recht auf Anerkennung der Urheberschaft vorgesehen. Dieser Tradition folgend sieht die Lizenz ein "Opt-in-Modell" vor, mit der Urheber seine Namensnennung durchsetzen kann. Die Lizenzen werden dabei nicht nur als juristischer Text (Legal Code) und in einer für Laien verständliche Erläuterung (Commons Deed) bereitgestellt, sondern sollen künftig auch als Metadaten vorliegen, so dass bei der Verwendung von Digital Rights Management-Systemen eine leichtere Auffindbarkeit und Zuordnung möglich ist (Digital Code). » Weiter

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