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Institut für Rechtsfragen der Freien und Open Source Software

Version 3

GPL 3.0 – Seminar des ifrOSS im Oktober

Von: Dr. Julia Küng
 
ifross und newthinking communications veranstalten ein Seminar zu der neuen GNU GPL Version 3.0. Das Seminar findet von Donnerstag, den 18. Oktober, um 14:00 Uhr bis Freitag, den 19. Oktober, 15:30 Uhr, in den Kongressräumen des ICI Berlin statt. Die Dozenten sind Dr. Axel Metzger, L.L.M. und Dr. Till Jaeger von ifrOSS. Das Seminar bietet zunächst eine Einführung in die rechtlichen Besonderheiten Freier Software sowie eine Beurteilung der Open Source Lizenzmodelle anhand des deutschen Urheber- und Vertragsrechts. Darauf folgt der Hauptteil des Seminars, in welchem die Neuerungen der GPL 3.0 im Mittelpunkt stehen. Vertieft werden insbesondere die Unterschiede der Version 3.0 im Vergleich zu der Version 2.0 und deren Auswirkungen. Zum besseren Verständnis der Änderungen wird dabei auch die Entwicklungsgeschichte der Version 3.0 beleuchtet. » Weiter

Erster deutscher Übersetzungsvorschlag der GPLv3

Von Benjamin Roger
 
Kurz nach der Veröffentlichung der neuen Version 3 der GNU GPL liegt nun eine erste Übersetzung ins Deutsche vor. Verantwortlich dafür zeichnet Peter Gerwinski, der bereits an der deutschen Fassung der GPLv2 mitgewirkt hatte. Wie bisher sämtliche Übersetzungen der GPL ist auch diese inoffiziell; die engliche Originalfassung bleibt allein maßgeblich für Rechte und Pflichten aus der Lizenz. » Weiter

Version 3 der GPL fertiggestellt

(c't 15/2007, S. 38), Mit freundlicher Genehmigung des Heise Verlags, Hannover

Last exit GPLv3

Von Dr. Till Jaeger
 
Pünktlich zum 31. Mai 2007 veröffentlichte die Free Software Foundation (FSF) den "Last call draft" für Version 3 der GNU General Public License (GPL). Dieser Entwurf soll der Öffentlichkeit für weitere 30 Tage zur Diskussion gestellt werden, bevor im Juli dann die fertige GPLv3 veröffentlicht wird. Damit besteht jetzt wohl die letzte Gelegenheit, auf die Gestaltung der wichtigsten Lizenz für Freie Software einzuwirken. Das ifrOSS lädt daher alle Interessierten dazu ein, in unserem Wiki Kommentare und Verbesserungsvorschläge aus europäischer Perspektive einzubringen. Für allgemeine Aspekte kann insoweit auf die Kommentarmöglichkeit auf der Website für die GPLv3 verwiesen werden.

Neben dem nunmehr 4. Entwurf lieferte die FSF erläuternde FAQ zu den neuesten Änderungen sowie einen lesenswerten Essay des FSF-Gründers und GPL-Autors Richard Stallman zu dem Thema "Why Upgrade to GPL Version3". » Weiter

Dritter Diskussionsentwurf für die GPLv3

Von Till Kreutzer und Dr. Axel Metzger
 
Die Free Software Foundation (FSF) hat am gestrigen Mittwoch einen dritten Vorentwurf für die Neufassung der wichtigsten Freien Software Lizenz, der GPL, veröffentlicht. Der Entwurf sieht einige wichtige Veränderungen gegenüber den bisherigen Entwürfen vor. Unter anderem reagiert die FSF auf den Deal zwischen Novell und Microsoft durch eine veränderte Patentklausel. » Weiter

Version 3 der Creative Commons-Lizenz online

Von Olaf Koglin
 
Creative Commons hat einen Draft der Version 3 ihrer Lizenzen veröffentlicht. Ein Meilenstein ist die Internationalisierung der Lizenzen, die sich in einer Neustrukturierung zwischen der internationalen "Lizenzvorlage" einserseits und den nationalen Anpassungen andererseits verdeutlicht und zudem Anpassungen auf die einzelnen nationalen Rechtssysteme den Weg ebnet. Beim Weg-Ebnen ist es hingegen bei der Frage der Kompatibilität zu ähnlichen Lizenzen geblieben: Hier wurde lediglich ein Verweis auf eine entsprechende Liste eingebettet; die entsprechende Liste ist hingegen noch leer. » Weiter

Zurückhaltung oder Treueschwur? Softwareunternehmen und die GPLv3

Von Benjamin Roger
 
An der GPL Version 3, deren Entwicklung bald abgeschlossen werden soll, scheiden sich weiterhin die Geister. Während etwa MySQL angekündigt hat, seine Lizenz auf "GPLv2 only" (siehe den Blog von Kaj Arnö, Vizepräsident für Open Source Community Relations) umzustellen (vermutlich, um so dem automatischen Übergang zur nächsten GPL-Version zu entgehen), hält Sun offenbar weiter an dem Vorhaben fest, OpenSolaris gerade unter der neuen GPLv3 zu veröffentlichen. Das Programm untersteht derzeit der hauseigenen CDDL (Common Development and Distribution License), welche als Open Source anerkannt, jedoch nicht GPL-kompatibel (so die Free Software Foundation [FSF]) ist. » Weiter

Der Microsoft-Novell-Deal: GPLv3 als alleiniges Gegenmittel? (Update)

Von Dr. Axel Metzger
 
Bei Verträgen kommt es bekanntlich ja auf das Kleingedruckte an. Dementsprechend müssen nun alle erst einmal abwarten, bis der Wortlaut des Kooperationsvertrags zwischen Microsoft und Novell vollständig veröffentlicht wird. Wie man hört, könnten die Unternehmen hierzu schon bald nach dem US-amerikanischen Kapitalmarktrecht verpflichtet sein. Einstweilen ist man auf die Informationen zurückgeworfen, die von Microsoft und Novell in die Öffentlichkeit getragen werden. Bereits diese werfen jedoch eine Reihe von Fragen bezüglich der Vereinbarkeit mit der GPLv2 und der GPLv3 auf. Richard Stallman hat nun höchstpersönlich erklärt, er glaube nicht an einen Verstoß gegen die GPLv2. Die Lösung solle alleine in der GPLv3 gesucht werden. » Weiter

Des einen Freud, des anderen Leid

Von Dr. Julia Küng
 
Die am 2. November bekannt gewordene Kooperationsvereinbarung zwischen Novell und Microsoft löst bei weitem nicht nur Jubel aus. Die Free Software Foundation prüft gegenwärtig, ob die abgeschlossene Vereinbarung, deren Details durch eine Meldung an die Börsenaufsicht bekannt geworden sind, gegen die GPL Version 2.0 verstößt. Eben Moglen ließ diese Frage offen, teilte aber bereits mit, dass ihn die FSF beauftragt habe, die Version 3.0 der GPL so zu gestalten, dass derartige Vereinbarungen künftig nicht mehr möglich sein würden.

Novell selbst gibt sich erwartungsgemäß selbstbewusst und weist sowohl in seiner Pressemitteilung als auch in den eigens eingerichteten FAQs darauf hin, dass sämtliche Bestimmungen der GPL 2.0 eingehalten wurden. » Weiter

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